Hiddensee – Insel der Malweiber

Klein, autofrei und bekannt für seine eigenwilligen Gäste. Auf Hiddensee trafen sich von jeher Künstler und Gelehrte. Von Nobelpreisträgern bis zu den „Malweibern“. Eine Spurensuche in einer einzigartigen Künstlerkolonie.

Ein Beitrag von Flora Jädicke

Hiddensee ist ein Bild von einer Insel. Im Westen die offene See, im Osten der Bodden. Dahinter Rügen, Deutschlands größte Insel fast in Sichtweite. Wilde Dünenheide im Süden und ein winziger Nationalpark, gleich hinterm Quermarkenfeuer Gellen, dem „Süderleuchtturm“. Im Norden Wald und Ginsterbüsche und noch ein Nationalpark. Dazwischen reihen sich artig drei Orte auf mit ihren Häfen, Neuendorf, Vitte und Kloster. Die Ostsee kräuselt tropisch türkis an den kilometerlangen Weststrand, der so weiß und fein ist, dass man getrost mal den Gedanken an einen Karibikurlaub vergessen mag. Die Ostsee ist ja auch viel näher und Hiddensee autofrei. Entspannung ist also garantiert. Das wusste auch schon die deutschsprachige Bohème des frühen 19. Jahrunderts.

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Von Norden aus sieht man über die gesamte Insel. Hier stellten die Künstlerinnen mit Vorliebe ihre Staffeleien auf. Foto: Flora Jädicke

Marion Magas ist mit dem Rad unterwegs. Die Germanistin ist so etwas wie die inoffizielle Insel-Chronistin. Sie führt Gäste auf den Spuren der „Hiddenseer Malweiber“ durch die Sanddünen auf den Dornbusch, in die Hiddenseer Hügellandschaft im Norden. Von Neuendorf radeln wir hoch in den Norden nach Kloster. Friedlich liegen Bodden und das Örtchen Grieben am Fuß des Dornbuschs mit seinem alten Leuchtturm, dem Hiddenseer Wahrzeichen. Hier kamen die unerschrockenen Damen zusammen und porträtierten Landschaft, Inselfrauen, Kinder und Fischer.

Hiddensee – mehr als artige Still-Leben

„Frauen, die mehr als wohlerzogene Still-Leben für den Hausgebrauch „höherer Töchter“ malten, das war neu in der Kunstwelt“, sagt Magas. Die männlichen Kollegen rümpften über soviel „Anmaßung“ nur die Nase. Aufgeben wollten die Frauen aber nicht. Künstler wie Max Liebermann hatten das Malen in freier Natur in Mode gebracht. Und so zogen die Künstlerinnen Anfang des 19. Jahrhunderts über die Insel, zu Fuß, in wallenden Kleidern und beladen mit Staffeleien und Malkästen.

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Malweiber unterwegs: Mit freundlicher Genehmigung Freundeskreis Julie Wolfthorn

Malerinnen wie Käthe Kollwitz, Paula Modersohn-Becker oder Clara Rilke-Westhoff hatten es vorgemacht. Ab 1900 waren sie nach Paris gegangen und hatten sich künstlerisch und privat aus dem engen Korsett befreit, in das sie das ausgehende deutsche Kaiserreich nicht nur modisch gezwungen hatte. „Wissen Sie“, sagt Magas, „Frauen waren an den Kunstakademien erst ab 1919 zugelassen.“ Von Paris bis Hiddensee probte die weibliche Kunstszene den Aufstand. 200 Künstlerinnen hatten 1905 eine Petition unterzeichnet und für ihre Zulassung an der „Preußisch-Königlichen Kunstakademie“ gekämpft. Julie Wolfthorn gehörte bereits 1898 als eine von vier Frauen zu den Gründern der Berliner Sezession.  1905 rief sie gemeinsam mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft „Verbindung Bildender Künstlerinnen“ ins Leben.

Auf Hiddensee blieb alles beschaulicher, artiger. Und dennoch schrieben die Künstlerinnen hier Kulturgeschichte.  Henni Lehmann und Clara Arnheim gründeten 1922 den „Hiddenseer Künstlerinnenbund“, dem zeitweise an die 20 Malerinnen angehörten. Marion Magas hat ihnen ein Buch gewidmet und sie aus der Vergessenheit geholt.

„Schwerelose Sommertage“ auf Hiddensee

Sie fährt mit dem Rad voraus. Über dem sonnendurchfluteten Dünenland macht sich ein unschuldiges Himmelblau breit. Was für ein idyllisches Landschaftsbild. „Hier kann man schwerelose Sommertage verbringen“, schrieb Asta Nielsen Anfang des 19. Jahrhunderts an eine Freundin. Hier baute sie Sandburgen mit Heinrich George und genoss die Zeit mit Joachim Ringelnatz unter „einem unfassbar hohem und blauem Himmel“.

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Nicht nur die Stummfilm-Diva war hingerissen von Hiddensee. Aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich strömten Literaten, Gelehrte, Musiker und Maler auf das winzige Inselchen. Hier schrieb Hans Fallada seinen Roman „Kleiner Mann was nun?“. Hier bauten Gerhard Hauptmann, Oskar Kruse-Lietzenburg und die Künstlerin Henni Lehmann ihre imposanten Sommerhäuser.

Sie liebten die Abgeschiedenheit und Ruhe, die auch heute noch das Inselleben prägt. Lediglich in den Sommermonaten ist Hiddensee ganz in der Hand junger, hipper Familien aus dem „Prenzelberg“. Damals aber, war die Insel wild, die Landschaft unverstellt und das Leben der Einheimischen ursprünglich. Ein Sehnsuchtsort für die deutschsprachige Boheme. Hier konnte sie ihrem Geist freien Lauf lassen. Literaturnobelpreisträger Gerhard Hauptmann hielt es für „das geistigste aller deutschen Seebäder“.

Hiddenseer Künstlerinnenbund

Vor der „Blauen Scheune“, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen des „Hiddenseer Künstlerinnenbundes“, machen wir einen kurzen Zwischenstopp. 1919 kaufte Henni Lehmann die alte Bäckerscheune neben ihrem Sommerhaus. Baute sie um zum Atelier und bot den Künstlerinnen dort Ausstellungsflächen. Nach dem Krieg gab der Maler Günter Fink dem Atelierhaus den leuchtend blauen Anstrich, der der Kunstscheune ihren heutigen Namen, „Blaue Scheune“ gab.

Die Künstlerinnen hatten sich ihre Fähigkeiten hart erkämpfen müssen und brauchten Mut. Viele von ihnen nahmen privaten Unterricht bei ihren männlichen Kollegen. Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Pierre Auguste Renoir, Paul Gogin und Claude Monet waren ihre Vorbilder und teilweise auch Lehrer. „Die ‚Frauenklassen‘ waren ein einträgliches Geschäft“, sagt Magas, während wir quer über die Sandwege und Wiesen in Neuendorf holpern. Vorbei am Fischereimuseum, an weiß getünchten und mit Reet gedeckten Häusern, in Richtung Inselmitte nach Vitte. Eingerahmt von Salzwiesen und ausgedehnter Küstenheidelandschaft, ist der Weg später gepflastert. Schließlich ist das Fahrrad Hauptverkehrsmittel auf der autofreien Insel.

Neider im malerischen Idyll

Einige Kilometer weiter rasten wir vor dem herrschaftlichen Sommerhaus von Gerhard Hauptmann, das heute Museum ist und zahlreiche Kulturveranstaltungen anbietet. Die Künstlerinnen erwartete zuweilen ein wenig schmeichelhafter Umgang im malerischen Idyll.

„Glauben Sie mir! Er war alles andere als begeistert“, sagt Magas. Seit mehr als zwanzig Jahren hatte Gerhard Hauptmann seine Sommer auf der die Insel verbracht. Hatte sich hier ein Sommerhaus bauen lassen. Verkehrte mit Siegfried Freud ebenso wie mit Albert Einstein oder Thomas Mann. Wenngleich auch nur einen Sommer lang. Denn Mann und Hauptmann, das war ein „Fürst“ zu viel auf der Insel. Und jetzt kamen nicht nur seine Künstlerkollegen in Scharen. „Zu allem Überdruss waren darunter auch noch Künstlerinnen“, sagt Magas.

Für sie hatte der bekannte Dramatiker nur verächtliche Worte: „Es ist ein ekelhaft bekrochenes Eiland geworden“, schreibt er in sein Tagebuch. „Ein dickes Weib hat eine Villa errichtet und malt frech vor der Tür mit zwei Zentnern am Leibe. Fürchterlich.“

Das „dicke Weib“ ließ sich davon kaum beirren. Henni Lehmann, der die hässlichen Worte des Literaturnobelpreisträgers galten, war eine tatkräftige und wohlhabende Frau. Die Weimarerin  gründete nicht nur gemeinsam mit Berliner Malerin Clara Arnheim den Hiddenseer Künstlerinnenbund. Im Gegensatz zu Hauptmann suchte Lehmann auch die Nähe zu den Insulanern und half ihnen zuweilen. 1913 unterstütze sie den Bau eines Arzthauses mit einem Darlehen. Der Hiddenseer Natur- und Heimatschutzbundes verdankt seine Existenz ebenso dem Engagement der Tochter des Berliner Agbeordneten Dr. Wolfgang Strasser wie die  Genossenschaftsreederei. Lehmann blieb der Insel und ihren Bewohnern bis zu ihrem Tod verbunden, trotz aller Schwierigkeiten unter den Nationalsozialisten, die es auch auf der Insel Hiddensee gab.

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Das Dorf Grieben unterhalb des Hügels Dornbusch im Norden der Insel. Foto: Flora Jädicke

Dennoch  fanden viele ihren künstlerischen Freiraum auf der Insel. Aus Stralsund kamen Katharina Bamberg und Elisabeth Büchsel. „Tante Büchsel“, wie die Fischer sie nannten, malte wie keine anderer den Alltag der Insulaner. Fischer beim Netze flicken, Frauen und Kinder vor den Häusern und am Strand. Sie starb über 90-jährig auf Hiddensee. Im kommenden Jahr feiert die Insel ihre „Hiddensee Malerin“ mit einem Jubiläum. Aus Berlin kamen Dorothea Stroschein und Julie Wolfthorn, eine berühmte Porträtmalerin und Mitbegründerin der Berliner Secession. Käthe Loewenthal, die Stuttgarterin und Elisabeth Andrae, aus Dresden, die herbstliche Inselstimmungen liebte gehörten ebenso dazu wie Bertha Dörflein-Kahlke oder zeitweise Paula Modersohn-Becker.

Der große künstlerische Aufbruch währte nicht lange. Bereits 1933 verboten die Nationalsozialisten den Künstlerinnenbund. Einige Malerinnen galten unabhängig von ihrer tatsächlichen Religionszugehörigkeit als jüdisch. Sie mussten die Insel verlassen. Denn Juden waren auf Hiddensee ebenso wenig willkommen wie im Reste Deutschlands.

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Porträt Kaethe Loewenthal. Foto: mit freundlicher Genehmigung v. Wolf Ritscher.

Henni Lehmann nahm sich 1937 das Leben. Clara Arnheim, Käthe Loewenthal und Julie Wolfthorn wurden von den Nazis ermordet. Die meisten aber wurden von Berlin aus deportiert. Marion Magas glaubt: Hätten die Künstlerinnen ständig auf der Insel gelegt, dann wären sie davon gekommen. „Von Hiddensee wurde kaum jemand abgeholt“, sagt sie. Andere blieben unbehelligt: Elisabeth Andrae starb 1945. Elisabeth Büchsel, Katharina Bamberg und Dorothea Stroschein überlebten den Zweiten Weltkrieg und malten bis ins hohe Alter. Der Künstlerinnenbund aber blieb auch nach dem Krieg Geschichte.

Hauptmann war nicht der Einzige, gegen den sich die Frauenkunst erwähren musste. Der Psychiater Paul Julius Möbius, fasste im Jahr 1900 die gängige Meinung zu den künstlerischen Ambitionen der Frauen in seinem Pamphlet „Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes“ zusammen. „Der Mangel an Fantasie macht die weibliche Kunstübung im Großen und Ganzen wertlos“, heißt es da. Lange Zeit waren sie auch von den Kunsthistorikern vergessen. Erst in den 60-er Jahren wendete sich das Blatt.

Wie ganz und gar Unrecht beide hatten, zeigen die Werke der ersten Berufsmalerinnen. Am Alten und neuen Bessin zeigt Marion Magas mir ihre Motive. Westlich davon ragt Hiddensees Wahrzeichen in den Frühsommerhimmel. Wie ein Ausrufezeichen markiert der 100 Jahre alte Leuchtturm Dornbusch das nördliche Ende der Insel, an dem die „Malweiber“ ihre Staffeleien aufstellten.

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Am Fuß des Dornbusch stellten die Künstlerinnen gerne ihre Staffeleien auf. Foto: Abfotografiert von Fotovorlage. Flora Jädicke

„Sie können die Liebe der Künstlerinnen zur Landschaft und zum Leben auf Hiddensee in den Bildern erkennen“, sagt Marion Magas. Viele von ihnen hängen noch in den Häusern der Insulaner, viele gingen auch verloren. Hiddensee aber ist noch immer ein Bild von einer Insel und ein wunderbar idyllisches Eiland. Und auch Ihren sprichwörtlichen Eigensinn, haben sich die Inselbewohner bis heute erhalten.

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Leuchtturm Dornbusch im Norden der Insel. Foto: Flora Jädicke

Die Reise wurde unterstützt vom Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern.

www.auf-nach-mv.de, Hiddensee im Internet: www.seebad-hiddensee.de

Bilder von Käthe Loewenthal mit freundlicher Genehmigung von Wolf Ritscher.

Anreise: Hiddensee ist für den privaten Autoverkehr gesperrt. Besucher erreichen die Insel mit der Fähre von Stralsund und von Rügen aus den Häfen von Schaprode, Wiek, Dranske, Breege und von Zingst. Die Fahrzeit von Schaprode nach Neuendorf beträgt etwa 30, nach Vitte und Kloster jeweils 45 Minuten. Von Stralsund aus dauert die Überfahrt rund drei Stunden. www.reederei-hiddensee.de

Außerdem verkehren Wassertaxis ab Schaprode und Stralsund. Mit dem Auto fahren Urlauber über den Rügendamm auf der B 96 bis Samtens auf Rügen und von dort über Gingst nach Schaprode. Dort stellt man das Auto auf einem bewachten Parkplatz ab. Wer mit der Bahn anreist, fährt am besten bis Stralsund und setzt von dort auf die Insel über. In den Wintermonaten ist Hiddensee nur von Stralsund aus zu erreichen.

An den Anlegern in Neuendorf, Vitte und Kloster warten Pferdewagen-Taxis auf die Gäste. Vermieter auf Hiddensee bieten ihren Gästen meist einen Gepäcktransport an oder stellen Bollerwagen bereit.

Literatur zu den „Malweibern“: Marion Magas, „Wie sich die Malweiber die Ostseeküste eroberten“. 80 S. m. vielen Abb., 14,95 Euro über www.seebad-hiddensee.de

Angela Rapp, „Der Hiddensoer Künstlerinnenbund – Malweiber sind wir nicht‘“, Verlag Bahnsteigkarte, 96 S. mit vielen Abb., 16,80 Euro.

Kultur im: Henni Lehmann Haus: 20. Bis 28. August „Jazz Woche“, Wiesenweg 2, 18565 Vitte/Hiddensee, Telefon: 038300/60760

oder im Gerhart Hauptmann Haus mit Museum, Dauerausstellung und angeschlossener Bücherei, www.hauptmannhaus.de

Heiraten im Asta Nielsen Haus: www.asta-nielsen-haus.de

Wohnen in Ferienwohnungen zum Beispiel auf der Lietzenburg: www.lietzenburg.de

Infos zur Malweiber-Tour

Die Tour: Unser Spaziergang beginnt vor dem Heimatmuseum und führt in Richtung Hafen mit Zwischenstop vor dem „Gerhart-Hauptmann-Haus“. Bevor wir den Spielplatz „Jona und der Wal“ erreichen, verweilen wir auf dem Postweg am Gedenkstein Alexander Ettenburgs. Wir besuchen die Inselkirche und spazieren über den Friedhof, immer auf den Spuren der Malweiber. Bis zum Hügelland, parallel zur Steilküste. Der Rückweg führt vorbei an der „Lietzenburg“ und dem Atelier „Schwalbennest“ zurück zum Heimatmuseum. Weiter geht es in die nördliche Insellandschaft, versehen mit Geschichten und Bildern zum „Hiddenseer Künstlerinnenbund“ (Blaue Scheune) und verweilen an Malplätzen der Künstlerinnen E. Büchsel, C. Arnheim, K. Loewenthal, K. Bamberg, J. Wolfthorn und andere. Die Tour erzählt die Geschichte der Künstlerinnen, von ihrem Verhältnis zu den Insulanern und um die Beziehungen zu Künstlern wie Alexander Ettenburg, Gerhard Hauptmann, Nikolaus Niemeier, Oskar oder Käthe Kruse.

Die Buchautorin von „Wie sich die Malweiber die Ostseeküste eroberten“:

Marion Magas wurde 1968 in Pirna geboren. 1975 zog sie nach Hiddensee. Das Abitur machte sie allerdings auf Rügen in Bergen. Sie war Kellnerin, Briefträgerin, Ausstellungsbetreuerin und Eisverkäuferin auf Hiddensee, Honigabfüllerin auf einem Bauernhof bei Hamburg, Bürokraft in einer Berliner Musikagentur, 1994 Hospitantin in der Regieassistenz der Berliner Volksbühne,  immer wieder Buchhändlerin in Berlin tätig, im „Guten Buch“ am Alexanderplatz, dann in der „Büchergilde Gutenberg“ am Wittenbergplatz und sogar Regieassistenz beim „Großstadtrevier“ (1999 im Studio Hamburg). Im Februar 2000 hat sie endlich den Magister in Germanistik und Theaterwissenschaft in der Tasche. Während der DDR-Zeit durfte sie nicht studieren. Also erst Humboldt-Universität zu Berlin, dann  Onlineredakteurin (Cimdata-Akademie Berlin Charlottenburg) und seit 2006 freischaffende Autorin, Eigenverlegerin und Inselführerin.

Erste Reiseführer nur für Hiddensee: Hiddensee – Mit Stralsund, Via Reise Verlag,120 Seiten; zahlreiche Fotos, ISBN: 978-3-945983-09-6, 1. Auflage 2016, ca. 9,95 €, www.viareise.de

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