Durch den Hölltobel zur alten Walserkultur

OBERSTDORF. Mit Gerhard Schweikert mache ich mich auf den Weg nach Gerstruben zum historischen „Jacobe-Hüs“, in dem sich heute ein kleines aber sehr feines Walsermuseum befindet. Der gesamte Ort steht unter Denkmalschutz.

Im Jahr 1896 kaufte Baron von Heyl aus Herrnsheim das gesamte Tal als Jagd und rettete Gerstruben vor dem Verfall.

Heute erhält und pflegt der Rechtlerverein die einzige verbliebene Walsersiedlung in Deutschland. Gut zweieinhalb Stunden führt der Weg hinauf. Teilweise verläuft er auf der alten Route des Gerstrubener Steigs. Entlang der wilden Trettach durch den wildromantischen Hölltobel im Trettach kommen geübte Wanderer in das rund 1145 Meter hoch gelegene Dorf in Dittesbachtal. Der Weg führt erst sanft dann steil bergan über knorrige Wurzeln und dicke Steine. Vorbei an den beeindruckenden Wasserfällen des Dittersbachs, der sich hier in seiner Durchbruchschlucht unter den  Aussichtsplattformen in die Tiefe stürzt. Einfacher erreichen Spaziergänger den Ort und das Gasthaus. Die Wirte sind die einzigen Bewohner.

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www.gerstruben.de

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